Vor 57 Jahren, am 13. August 1961, wurde auf Veranlassung der Regierung der DDR die Berliner Mauer errichtet. Über Jahrzehnte teilte diese Mauer die Stadt. Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte gedachte den Opfern des Mauerbaus am Gedenkstein Bernauerstraße Ecke Swinemünder Straße. Auch diese Mauer demonstrierte 28 Jahre, dass Grenzen töten.

Bei dem Gedenken an die Opfer des Mauerbaues an dem Gedenkstein Swinemünder Straße Ecke Bernauer Straße sind die beiden Verordneten für die PIRATEN in der Bezirksverordnetenversammlung Mitte Alexander Freitag und Michael Konrad dabei. Sie legen dort für die PIRATEN einen Kranz nieder.

Michael Konrad[1], Bezirksbeauftragter der PIRATEN Berlin Mitte[2] und Mitglied der Gruppe der PIRATEN in der BVV Mitte, anläßlich des Gedenkens:

An jedem 13. August gedenken wir den Opfer der Mauer des ehemals geteilten Deutschlands. Und das ist gut so.

Aber andererseits baut heute Europa neue Grenzen und guckt zu, wie täglich Menschen im Mittelmeer auf der Flucht ertrinken. Dieses gleiche Europa hindert heute Menschen, die in Seenot geratene Schiffe mit Geflüchteten helfen wollen.

Anstatt Menschlichkeit zu zeigen und zu beweisen, für welche Werte Europa steht, werden täglich die Menschenrechte mit den Füßen getreten und damit die Politik der Rechtspopulisten umgesetzt.

Zum Glück zeigen viele Menschen: So darf es nicht weitergehen und gehen für #seebruecke auf die Straße. Möge die Menschlichkeit sich durchsetzen.

Und irgendwann werden über die tausenden Menschen hoffentlich die Medien ebenso ausführlich berichten wie die verschrobenen Ansichten einiger weniger Rechtspopulisten.


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