Das Büro der guten Laune lädt zusammen mit der Aktivistin Mensah-Schramm zur Ausstellung “Überzeichnet – Nazis entschlossen entgegengemalt” ein. Ausgestellt werden Arbeiten von Schülerinnen und Schülern, die sich unter Anleitung von Frau Schramm mit der alltäglichen Propaganda des Hasses in unseren Straßen auseinander gesetzt haben.

Irmela Mensah-Schramm entdeckte im Sommer 1986 einen Aufkleber mit der Forderung nach der Freilassung von Rudolf Heß vor ihrer Haustür. Seitdem zieht sie mehrmals die Woche durch Berlin und andere deutsche Städte, bewaffnet mit Schaber, Nagellackentferner, Kamera und Lappen und entfernt diskriminierende, rassistische und antisemitische Aufkleber und Schmierereien. Was sich nicht entfernen läßt, wird übermalt. Mit der Kamera dokumentiert Frau Mensah-Schramm die Parolen, mittlerweile umfasst die Sammlung viele tausend Dokumente des Hasses und der Diskriminierung. Für ihr Engagement wurde Frau Mensah-Schramm bereits vielfach ausgezeichnet, zuletzt wurde ihr der Göttinger Friedenspreis 2015 zuerkannt.
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Frau Mensah-Schramm vermittelt ihre Kenntnisse über Rechtsradikalismus und seine Symboliken seit Jahren in bundesweit stattfindenden Workshops an Kinder und Jugendliche. Die Schüler*innen verwandeln dabei rechte Hassparolen in freundliche, lustige oder liebenswürdige Botschaften.

Eine Auswahl der Arbeiten ist vom 10.12.14 – 27.01.15 im Rahmen einer Ausstellung im Büro der Guten Laune, dem Abgeordnetenbüro von Martin Delius und Dr. Simon Weiß zu sehen. Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, 10.12.14, ab 19:00 Uhr, statt.

Zu sehen ist die Ausstellung Montag bis Freitag von 14:00 bis 20:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag 14:00 bis 22:00 Uhr und Samstags von 12:00 bis 17:00 Uhr.

Flyer:
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Quelle: Einladung: Überzeichnet


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